BIX - Der Bibliotheksindex

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KIT-Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Die KIT-Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist eine der modernsten Bibliotheken in Deutschland. Sie entwickelte frühzeitig innovative Informationsdienste und ist heute zentraler Betreiber sämtlicher Dienste im Bereich der (wissenschaftlichen) Informationsversorgung für das KIT. Sie gehört zu den leistungsfähigsten und innovativsten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und Europa, wie ihre traditionell hervorragenden Platzierungen im BIX  belegen.

Die KIT-Bibliothek ist die zentrale Bibliothek am KIT. Sie sichert die Informationsversorgung für Forschung und Lehre zusammen mit den Teilbibliotheken der Standorte Campus Nord, Campus Moltkestraße und Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe. Rund 70.000 elektronische Zeitschriften, 2 Millionen gedruckte Bücher sowie knapp 70.000 E-Books und 450 Fachdatenbanken stehen für alle Forschenden und Studierenden des KIT campusübergreifend zur Verfügung.

Die vollautomatisierte 24-Stunden-Bibliothek am Campus Süd hat rund um die Uhr geöffnet. Ein System der Buchsicherung in Kombination mit der automatisierten Ausleihe und Rückgabe von Büchern ermöglicht die Nutzung der 1.000 Arbeitsplätze bei Tag und Nacht. Besucherströme von bis zu 35.000 Besuchern pro Woche in Spitzenzeiten belegen die hohe Akzeptanz. Ein Online-Wegweiser informiert über freie Lern- und Arbeitsplätze in der KIT-Bibliothek und weiteren Lernräumen auf dem Campus und in Karlsruhe.

Mit dem neuen Service Helpdesk Lern- und Arbeitstechniken in den Informationsbereichen der KIT-Bibliothek Süd erhalten Studierende aller Fachrichtungen Informationen und Beratung rund um das Thema akademisches Lernen. Im 2014 eingeweihten Lernzentrum am Fasanenschlösschen wird in der Verbindung von Laboren, Seminar- und Lernräumen mit dem lernunterstützenden Angebot der KIT-Bibliothek die Idee des forschenden Lernens am KIT realisiert.

Die erfolgreiche Weiterentwicklung des KIT-Katalogs zu einer umfassenden Resource Discovery Lösung ermöglicht Forschenden und Studierenden eine Suche im gesamten von der Bibliothek lizensierten Informationsraum - seit 2014 einschließlich der Multimedia-Bestände des Digitalen Video und Audioarchivs (DIVA).

Die KIT-Bibliothek ist ein starker und engagierter Partner in regionalen und nationalen Projekten, die sie gemeinsam mit Partnern aus dem Forschungs- und  Hochschulbereich vorantreibt: So hat das Projekt re3data (Registry of Research Data Repositories) die Erfassung von Forschungsdaten-Repositorien verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen in einem zentralen, web-basierten Recherche- und Nachweissystem zum Ziel. Der Focus des DFG-geförderten Projekts openTA liegt auf der Verbesserung von Information, Kommunikation und Kooperation im Bereich "Technikfolgenabschätzung" (TA) durch den Aufbau eines webbasierten Fachportals, während sich das "Nationale Hosting elektronischer Ressourcen" zum Ziel gesetzt hat, eine deutschlandweit anwendbare Gesamtstrategie des nachhaltigen und störungsfreien Zugriffs auf digitale Veröffentlichungen von Fachverlagen zu erarbeiten.

Im DFG Projekt MotorResearch data (MoRe data) wird untersucht wie verfügbaren Daten zur motorischen Leistungsfähigkeit in einer eResearch-Infrastruktur gebündelt und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden können, während sich bwDataDiss mit der Entwicklung einer Infrastruktur zur Beschreibung, Speicherung und Verknüpfung von Forschungsdaten und elektronischen Dissertationen beschäftigt und PopWiss.Net die Entwicklung eines Informationssystems für Wissenschaftskommunikation, welches das populärwissenschaftliche Engagement von Forschenden aller Disziplinen dokumentiert, anstrebt.

Seit Jahren engagiert sich die KIT-Bibliothek im Bereich des Open Access Publizierens. Neben den traditionellen Open Access-Repositorien für elektronische Hochschulpublikationen betreibt sie mit dem Wissenschaftsverlag KIT Scientific Publishing den größten Verlag einer Wissenschaftsinstitution in Deutschland. 2014 konnte der Verlag, der bisher über 1300 Monographien, Lehrbücher und Tagungsbände verlegt hat, sein 10jähriges Gründungsjubiläum begehen. Pünktlich zum Jubiläum wurde  das neue Autorenportal des Verlags, KIT Scientific People, gestartet.

Neben den eigenen Publikationsaktivitäten fördert das KIT durch zahlreiche institutionelle Mitgliedschaften bei Open Access-Zeitschriftenportalen und der Teilnahme an Projekten wie SCOAP3-DH den Open Access Gedanken. Zur Sicherung der Finanzierung nimmt das KIT seit 2011 als eine der ersten Einrichtungen am DFG-Förderprogramm Open Access Publizieren teil. Die Unterzeichnung des Compact for Open Access Publishing Equity (COPE) im gleichen Jahr ist als sichtbares Zeichen für die Etablierung des KIT-Publikationsfonds und der Schaffung einer dauerhaften Förderstruktur zu sehen. (Stand: 11/2014)

Zu den BIX-Daten

Weitere Informationen:
http://www.bibliothek.kit.edu

dbv - Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Foto: Thilo Mechau, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Baugestaltung